Aeroswift: Gedruckte Flugzeugteile aus Südafrika

Aeroswift: Gedruckte Flugzeugteile aus Südafrika

Forscher des südafrikanischen Aeroswift-Projekts stehen in Gesprächen mit Airbus und Boeing, um künftig größere Flugzeugteile mittels 3D-Druck herzustellen. Die Wissenschaftler haben das weltweit größte System zur additiven Fertigung von Titanbauteilen basierend auf Laserschmelzverfahren konstruiert. So verfügt Aeroswift über einen üppigen Bauraum von 2000 x 6000 x 600 mm. Das System soll bei Tests bis zu zehnfach schneller sein als andere kommerziell erhältliche 3D-Drucker.

Das im Jahr 2011 gegründete und von der südafrikanischen Regierung geförderte Projekt ist eine Kooperation zwischen Aerosud und dem Council for Scientific and Industrial Research (CSIR). Das Forscherteam hat mit drei gedruckten Flugzeugkomponenten, die dieses Jahr im Flugbetrieb getestet werden sollen, bereits die Leistungsfähigkeit des Systems unter Beweis gestellt. Das Projekt soll jetzt kommerzialisiert werden. Nach Medienberichten könnten ab 2019 erste Teile für die Flugzeughersteller mit Aeroswift gedruckt werden.

Foto © Council for Scientific and Industrial Research

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