Henkel entwickelt neue Materialien für 3D-Druck

Henkel entwickelt neue Materialien für 3D-Druck

Der Konsumgüterhersteller Henkel will „neue Materialien mit einzigartigen Eigenschaften“ für die additive Fertigung entwickeln. Der Geschäftsbereich Henkel Adhesive Technologies soll laut einer Mitteilung seine technologische Expertise und umfassenden Materialkenntnisse nutzen, um neuartige lichthärtende Harze für den Einsatz beim SLA/DLP-Druck anzubieten. Zudem arbeitet das Unternehmen an neuartigen Filament- und Pulvermaterialien für die Verarbeitung in SLS– und FDM-Druckverfahren.

„Wir glauben fest an die Zukunft der additiven Fertigung. Um ihr volles Potential auszuschöpfen, müssen die richtigen Kundenanwendungen identifiziert und gezielt die richtigen Materialien im Zusammenspiel mit dem richtigen Druckverfahren und der richtigen Software entwickelt werden,“ betont Mike Olosky, Corporate Senior Vice President sowie Global Head of Innovation bei Henkel Adhesive Technologies.

Mit dem niederländischen Design- und Architektur-Start-Up DUS Architects hat Henkel bereits seine Kompetenz im 3D-Druck unter Beweis gestellt: Für ein Kanalhaus-Projekt in Amsterdam wurde eine Häuserfront samt Innenwänden, bestehend aus insgesamt 42 Einzelteilen, mithilfe eines 3D-Druckers produziert. Die Elemente wurden mit Henkel-Schmelzklebstoffen hergestellt und danach mit Beton ausgespritzt. Das dafür verwendete Biokunststoff-Material soll den Bauelementen hohe Festigkeit und Stabilität verleihen und sich problemlos recyceln lassen.

Foto © 2016 Henkel AG & Co. KGaA

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.