IDC: Ausgaben für 3D-Druck steigen jährlich um 22 Prozent

IDC: Ausgaben für 3D-Druck steigen jährlich um 22 Prozent

Die Ausgaben für 3D-Druck, also Drucker, Materialien, Software und verbundene Serviceleistungen, sollen weltweit bis zum Jahr 2020 um 22,3 Prozent pro Jahr steigen. So lautet die Prognose des Marktforschungsunternehmens IDC in der aktuellen Fassung ihres „Worldwide Semiannual 3D Printing Spending Guide.“ Danach würden sich laut den Experten die für dieses Jahr auf 13,2 Milliarden US-Dollar geschätzten weltweiten Ausgaben innerhalb von fünf Jahren auf 28,9 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln.

Wachstumstreiber für 3D-Druck bleibt die Fertigungsindustrie, die alleine über zwei Drittel der weltweiten Umsätze ausmacht. Für das Gesundheitswesen erwartet IDC mehr als 3,1 Milliarden US-Dollar; dank Investitionen von Gesundheitsdienstleistern in den USA und Westeuropa soll dieser Wirtschaftszweig von Platz fünf auf zwei aufsteigen. Nach Regionen sollen die USA rund ein Viertel der Umsätze ausmachen, in Westeuropa und Asien-Pazifik sollen mehr als die Hälfte der weltweiten Umsätze erwirtschaftet werden. Das stärkste Wachstum erwarten die Auguren im Nahen Osten, Zentral- und Osteuropa sowie Afrika.

Foto © SometimesCake | Thingiverse.com

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.