Kooperation beim 3D-Druck von Hochleistungspolymeren

Kooperation beim 3D-Druck von Hochleistungspolymeren

Die Apium Additive Technologies GmbH wird im Rahmen einer Kooperation mit dem Institut für Polymertechnologien e. V. den 3D-Druck von Hochleistungspolymeren im industriellen Maßstab weiter vorantreiben. Wie das Karlsruher Start-up mitteilt, sollen dazu Know-how ausgetauscht, gemeinsam neue Filamente entwickelt und an der Verbreitung der FFF-3D-Druck-Technologie arbeiten.

Das Institut für Polymertechnologien mit Sitz in Wismar fördert und betreibt Forschung, Entwicklung, Wissensvermittlung und Technologietransfer auf dem Gebiet der Kunststofftechnologien. Apium Additive Technologies hat sich im Bereich des 3D-Drucks auf das Fused-Filament-Fabrication-Verfahren (FFF) spezialisiert und entwickelt hierfür Hochleistungspolymere in Form von Filamenten und industrietaugliche 3D-Drucker.

Mit diesen ist Apium in der Lage, Objekte aus PEEK (Polyetheretherketon) zu produzieren, einen hochtemperaturbeständigen thermoplastischen Kunststoff. Mit einem speziellen Druckkopf, der bis zu 420 Grad Celsius erreichen kann, können die 3D-Drucker über PEEK hinaus auch POM-C, PVDF und PEI Ultem 1000 verarbeiten. Diese 3D-Drucker können beispielsweise an Land, Off-Shore oder abgelegenen Orten eingesetzt werden, wo die Ersatzteilversorgung extrem zeitkritisch ist.

Foto © Apium Additive Technologies GmbH

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