Fused Deposition Modeling (FDM)

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Beim Fused Deposition Modeling (FDM) werden durch ein Schmelzschichtverfahren thermoplastische Materialien schichtweise aufgetragen werden.

Das Verfahren wurde durch S. Scott Crump in 1980er Jahren entwickelt und in den 1990er Jahren kommerziell angewendet. Der Ausdruck „Fused Deposition Modeling“ und seine Abkürzung FDM sind geschützte Marken der Firma Stratasys. Eine alternative Bezeichnung dieses Verfahrens lautet Fused Filament Fabrication (FFF), welches von Mitgliedern des RepRap-Projektes geprägt wurde.

Über eine Düse werden die aufgeschmolzenen Thermoplaste schichtweise aufeinander aufgebaut, so dass Körper mit Schichtauflösungen von 0,025 mm bis 1,5 mm realisiert werden. Die Thermoplaste erkalten schnell und verfestigen sich nach Auftragen wieder. Um etwa Überhänge oder Hohlstrukturen zu fertigen, werden zusätzlich Stützstrukturen eingesetzt, welche nachträglich manuell entfernt werden. Doppelextrudertechniker verwenden z.B. auch wasserlösliche Materialien, die als Stützstruktur nachträglich ausgewaschen werden.


Als Materialien werden Themoplaste eingesetzt, wie sie auch in klassischen Fertigungstechnologien angewendet werden. So kommen z.B. ABS, PLA, PE, PU, Copolyester, aber auch Funktionswerkstoffe mit elektrisch leitfähigen Bestandteilen zum Einsatz.

Arburg | BCN3 | Beijing Tiertime Technology | Delta Tower | Fabru | Felix | Hage | Markforged | Multec | Stratasys | UltimakerZortrax

ANMERKUNG: Die Kurzbübersichten der Hersteller und Geräte sind keine allumfassenden Listen, aber berücksichtigen die Technologien und Geräte, die aktuell von den teilnehmenden fabbs auf fabb.one verwendet werden.
 
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