Stratasys: Kooperationen mit SAP und Siemens

Stratasys: Kooperationen mit SAP und Siemens

Der US-amerikanische 3D-Druckerhersteller Stratasys hat Kooperationen mit den deutschen Unternehmen SAP und Siemens angekündigt. Gemeinsam mit dem Softwareunternehmen soll ein globales Netzwerks von Co-Innovation Labs entstehen, in denen das Know-how rund um die Eingliederung von Werkzeugen zur additiven Fertigung in den Produktionsablauf vermittelt werden soll. In der zweiten Partnerschaft sollen Siemens Digital-Factory-Lösungen mit denen von Stratasys kombiniert werden.

Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen zurzeit digitale Produktions- und Co-Innovation Labs in Deutschland, Frankreich, Südafrika sowie an zwei Standorten in den USA. Kunden, Mitarbeiter und Partner sollen dort etablierte Betriebsabläufe und Anwendungen mit neusten Produktionstechnologien kombinieren und weiterentwickeln können. Mit „SAP Distributed Manufacturing“ soll die additive Fertigung in gewohnte Betriebsprozesse eingebunden werden und Herstellern dabei unterstützen, Produktions- und Logistikkosten zu reduzieren und gleichzeitig Probleme in der Zuliefererkette zu beseitigen.

Auch mit Siemens möchte Stratasys nach einer aktuellen Mitteilung die additive Fertigung in den traditionellen Arbeitsprozess eingliedern und massentauglich machen. Die beiden Unternehmen haben bereits bei zahlreichen Projekten zusammengearbeitet. So ermöglicht die Verbindung der NX™ Software von Siemens zur GrabCAD Druckplattform von Stratasys einen nahtlosen Arbeitsablauf vom Design bis hin zum 3D-Druck. Auch bei dem vor Kurzem präsentierten, auf FDM-Technik (Fused Deposition Modeling) basierenden Robotic Composite 3D Demonstrator von Stratasys, kommt Software von Siemens für das Produktlebenszyklus-Management (PLM), die Bewegungskontrolle und CNC-Automatisierungstechnologien zum Einsatz, um robuste und leichte Hochleistungsteile zu fertigen.

Bild © Stratasys Ltd.

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