Zentrum für Additive Fertigung Dresden eingeweiht

Zentrum für Additive Fertigung Dresden eingeweiht

Fraunhofer IWS Dresden und die Technische Universität Dresden haben am 7. Februar mit einem Festakt das gemeinsam betriebene „Zentrum für Additive Fertigung Dresden (AMCD)“ eingeweiht. Errichtet wurde das Zentrum mit Mitteln der Fraunhofer-Gesellschaft und des Freistaats Sachsen. Es verfügt über die wichtigsten industriell relevanten Herstellungsverfahren für Metalle, Keramiken und Kunststoffe; sein besonderes Alleinstellungsmerkmal liegt in der ausgeprägten Verfahrens- und Werkstoffkompetenz der beteiligten Forscher. Leiter des AMCD ist Prof. Christoph Leyens, Werkstoffwissenschaftler an der TU Dresden und gleichzeitig Institutsleiter am Fraunhofer IWS.

Oberstes Ziel der Einrichtung ist es, industrietaugliche Lösungen zu entwickeln. Ein Beispiel ist das Großforschungsprojekt „AGENT-3D“, bei dem, koordiniert vom Team um Prof. Leyens, mehr als 100 Partner aus Industrie und Forschung gemeinsam an der Lösungen für die Einführung der additiven Fertigung in die industrielle Produktion arbeiten. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 45 Millionen Euro und vom den beteiligten Unternehmen mit rund 30 Millionen Euro gefördert. Darüber hinaus arbeiten die Forscher des AMCD mit Hochdruck an weiteren Projekten und in Industriekooperationen, um dem starken internationalen Wettbewerb zu begegnen.

Foto © Fraunhofer IWS Dresden

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